Manfred Weber

Europaabgeordneter und
Vorsitzender der EVP-Fraktion

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Stationen & Werte

Heimat

Europäisch zu arbeiten und europäisch zu denken ist meine Aufgabe. Meine Kraft dafür tanke ich aber in meiner Heimat Niederbayern. Hier bin ich daheim und verwurzelt. Im Juli 1972 wurde ich im Landkreis Landshut geboren. Nach meiner Kindergartenzeit in Pfeffenhausen wurde ich in Wildenberg im Landkreis Kelheim eingeschult. Meine weitere Schullaufbahn führte mich von der Grundschule in Wildenberg über die Hauptschule in Siegenburg und die Realschule in Rottenburg hin zur Fachoberschule nach Landshut, wo ich das Fachabitur ablegte. Bei der ehrenamtlichen Jugendarbeit in der Katholischen Landjugendbewegung, beim Trompetenspielen im kirchlichen Bläserkreis, beim Mitwirken am Dorfleben habe ich viel fürs Leben gelernt. So manche Lebensentscheidung war dann geprägt von dem Ziel, die Heimat nicht auf Dauer verlassen zu müssen. Heimat ist für mich ein Stück Identität. Meine Heimat ist für mich ein Glücksfall.

Familie

Familie ist die wichtigste Schule für unser Leben. Als Zweitältester von drei Söhnen durfte ich mich schon früh in Durchsetzungsvermögen und Teamfähigkeit üben. Im Jahr 2002 habe ich meine Frau geheiratet. Meine Familie ist für mich der Rückzugsort schlechthin.

Musik

Seit der zweiten Grundschulklasse spiele ich Gitarre. Bald gründete ich mit meinen Freunden eine Band, bei der ich knapp 20 Jahre mitwirkte. Unsere Auftritte bei Tanzveranstaltungen, Festen und Faschingsbällen haben jahrelang meine Freizeit geprägt. Musik ist ein guter Begleiter im Leben.
Musik

Glaube

Der wöchentliche Gottesdienstbesuch ist für mich keine Pflicht, sondern eine Bereicherung. Mein Glaube gibt mir Kontinuität und Stabilität in einer immer schnelllebigeren Welt.
Glaube
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Erste Schritte

Eine gute Schule für meine hauptamtlichen Tätigkeiten war die ehrenamtliche Politik. Schon als 16-Jähriger war ich in der Jungen Union, der Jugendorganisation der CSU, politisch aktiv. Von 2003 bis 2007 durfte ich die Junge Union Bayern, die größte politische Jugendorganisation Bayerns, als deren Landesvorsitzender führen und mitgestalten – als erster Niederbayer. Mit 29 Jahren wurde ich jüngster Abgeordneter im Bayerischen Landtag.
Erste Schritte

Unternehmer

Eine Firma aufbauen, mein eigener Chef sein – davon träumte ich schon während meines Studiums für Physikalische Technik an der Fachhochschule München. Umweltschutz war und ist für mich ein sehr wichtiges Thema. Die Studienrichtung Technischer Umweltschutz ermöglichte es mir, mein Interesse für zukunftsträchtige Technologien zu verfolgen. Diese Schnittfläche zwischen Biologie, Umweltschutz und Betriebswirtschaftslehre fasziniert mich bis heute. Nach meinem Diplom-Abschluss 1996 startete ich mit einem Partner mein erstes eigenes Unternehmen im Bereich Umwelt-, Qualitätsmanagement und Arbeitssicherheit, einige Jahre später das zweite. Heute sind beide Unternehmen nicht mehr in meinem Besitz. Ich konzentriere mich voll und ganz auf meine Aufgaben in der Politik.

Europapolitik

Politik ist für mich die Verantwortung, Zukunft zu gestalten – mit Vernunft, mit Mut und mit Weitsicht. Dafür haben mir meine Wählerinnen und Wähler ihr Vertrauen ausgesprochen. Seit 2004 bin ich Abgeordneter im Europäischen Parlament und damit das Sprachrohr für 1,2 Millionen Niederbayern in Europa. 2014 hat mich die EVP-Fraktion zum ersten Mal zu ihrem Fraktionsvorsitzenden gewählt. Auch wenn mein Wechsel aus der Landes- in die Europapolitik als ungewöhnlicher Schritt erschien, ich habe mich aktiv für die europäische Ebene entschieden. Denn Europa ist nicht nur unsere Zukunft, es bestimmt ganz wesentlich auch über wichtige Fragen in der Gegenwart.

Europawahl 2019

Im Herbst 2018 hat mich die Europäische Volkspartei, die größte Parteienfamilie Europas, in Helsinki mit großer Mehrheit zu ihrem europaweiten Spitzenkandidaten für die Europawahlen 2019 gewählt. Mit mehr als 180 Sitzen im Europäischen Parlament sind wir als EVP klarer Wahlsieger geworden. Mehr Menschen als je zuvor gingen zu den Urnen. Anders als bei den Europawahlen 2014 wurde der Spitzenkandidatenprozess jedoch beiseitegeschoben. Doch ein Rückschlag wird erst dann zur Niederlage, wenn man nicht wieder aufsteht. Ich kämpfe weiter für ein demokratisches Europa der Bürgerinnen und Bürger. Ich möchte Europa den Menschen zurückgeben.
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